Wie sieht der tarifpolitische Rahmen in der Zeitarbeit aus?

Vitamin Z Zeitarbeit hilft

Fast 100% der Zeitarbeitnehmer arbeiten mit einem für die Branche geltenden Tarifvertrag. Dieser wird von den Sozialpartnern, also den zuständigen Gewerkschaften und den Vertretern der Zeitarbeitgeber (Einzelgewerkschaften der Tarifgemeinschaft Zeitarbeit beim DGB/ Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit, iGZ und BAP) – ausgehandelt. Damit existieren soziale Standards, unter anderem im Bereich der Vergütung. Beispielsweise gilt eine allgemeinverbindliche Lohnuntergrenze in der Zeitarbeit, die regelmäßig angepasst wird. Derzeit garantiert diese einen Mindeststundenlohn von 9,23 Euro (West) bzw. 8,91 Euro (Ost). Hinzu kommen Branchenzuschläge. Diese gelten seit November 2012 für bestimmte Einsatzbereiche der Zeitarbeit. Danach haben Zeitarbeitnehmer nach einer gewissen Einsatzdauer beim gleichen Kundenunternehmen Anspruch auf Zahlung eines Zuschlags zum Grund-Tarifentgelt. Je nach Branche können sich so Aufschläge von bis zu 65% in Stufen auf den Grundlohn ergeben, um tariflich „equal pay“ herzustellen. Zusammen mit den gesetzlichen Regelungen bieten Tarifverträge und Branchenzuschläge den Zeitarbeitnehmern ein hohes Maß an Absicherung. Zudem sorgen die Bestimmungen für klare Ansprüche durch Transparenz.

Übersicht zu vielen Fragen auf 2 praktischen Infocharts:

Zuletzt aktualisiert am 14.06.2017 von Administrator.

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